Weinberge – ein Herbstradelklassiker

Herbst ist meine Lieblingsjahreszeit – war es immer schon, ich glaube ich mag einfach die Farben und wenn die Farben nicht leuchten, kuschelt man sich ein und macht es sich gemütlich, auch schön. An Allerheiligen war dieses Jahr wieder Farbe angesagt und wir sind in einen Farbenrausch mit den Rädern gefahren unser Herbstklassiker.

Und das sind die Menschen die, die diese Weinberge erst möglich machen. Menschen, die auch am Feiertag “schaffen”, die kein Geld dafür bekommen. Man hilft in der Familie mit. Der Bruder ist hauptberuflich “Wengeter” so nennt man die Winzer hier und helfende Hände sind in den steilen Lagen, in denen man nicht alles mit Maschinen machen kann notwendig. Als wir vorbei radelten war man kurz vorm Mittagessen, und es war schon was “geschafft”. Trollinger wurde gelesen und er lud uns freundlich ein die Trauben zu probieren, süß und “matschelig” (vollreif) sind sie dieses Jahr.

Kenner trinken Württemberger.

“Kenner trinken Württemberger” war übrigens 50 Jahre der Slogan der Württemberger Weingärtnergenossenschaften, ob der neue “Wein – Heimat – Württemberg” auch so langlebig ist und es auch schon auf eine Schürze geschafft hat. Mh, ich weiß nicht, irgendwie arbeitet man ja nicht mehr mit Schürze und der neue Slogan überzeugt mich auch nicht (gut ich fand den alten auch nicht hipp, aber der neue ist echt keine Entwicklung, finde ich).

Trollinger – unvergoren
Warum sind die Blätter so unterschiedlich =
Ordnung.
Fast – Unordnung.
Am Württemberg gibt übrigens bei schönem Wetter einen Eisstand  – sehr vernünftig.
Der Teil des Radelteams, der gerade nicht fotografiert.

Unsere Radelstrecke kann man im Post von 2015 nachlesen.
Und natürlich haben wir wieder in der Waldschenke 7 Linden gegessen

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