Berlin – Das Stasi-Unterlagenarchiv

(Werbung da Namensnennung) Das letzte Mal in diesem Jahr beruflich unterwegs. Ich mag Berlin nicht. Na ja, ich bin kein Fan der Stadt. Spannend ist sie allemal. Schon während der Zugfahrt dorthin habe ich mich eingestimmt, mit dem Volker Kutschers Roman: “Der stumme Tod” als Hörspiel. Berlin in den 30 er Jahren und dann wird man ausgespuckt im 21. Jahrhundert am Berliner Hauptbahnhof.

Kurz am Alexanderplatz den Berliner Funkturm fotografiert und dann ins Hotel, das in einem wenigen hippen Berliner Bezirk liegt.

Berliner Funkturm im Novembergrau

Eigentlicher Anlass meiner Berlin Reise, war eine Veranstaltung im Stasi-Unterlagenarchiv. Das Archiv ist beeindruckend. 111 km Akten, Filme und Audioaufnahmen, die die Stasi in all den Jahren gesammelt hat. Manches furchtbar banal, manches furchtbar erschreckend. Niemand fand es merkwürdig, dass Menschen auf dem Alexanderplatz einfach verhaftet werden mitten am Tag, weggeschleppt. Passanten schauen kaum hin. Das Archiv darf keine Akten vernichten und macht sie den Opfern zugänglich. Ein Menschenrechtsarchiv , wie es aus Gründen, sehr viele in den ehemaligen Ostblockländern gibt.

Lichtinstallation 30 Jahre Mauerfall /Projektion auf das Stasi-Unterlagengebäude

Das Hotel nui Hide liegt auf einem Parkdeck im Bezirk Lichtenberg. Darunter befindet sich das Ring Einkaufscenter, direkt an der U-Bahn Haltestelle Frankfurter Allee. Das Hotel hat den üblichen urbanen Charme ist sauber und das Frühstück ist gut. Die Ausstattung spielt mit den üblichen Berlin/Ost Attributen. Rings ums Hotel gibts massenweise Plattenchick, ein nette Kneipenkultur etc. sucht man vergebens.

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