Alles anders (9)

Dienstag. Am Sonntag eine Tour de Großeltern gemacht. Kuchen vor die Tür gestellt, für meine Mutter ein paar Bauerblümchen, es wäre der Geburtstag meines Vaters gewesen. Wir haben etwas geregnet, so nennen wir diese Augenflüssigkeit hier in der Familie, aus der Entfernung natürlich.

Brombeerkuchen

Am Montag ist der Lieblingskoch in die Stadt zum Arbeiten gefahren. Kontaktlos geht vieles nicht. Es ist gut, dasss Mitarbeiter mit dem Auto ins Parkhaus fahren können, aber das Ticket per Hand zu übergeben, ist nicht im Sinne der Ansage, dass wir 2 m Abstand halten sollen. Ich konnte nicht anders und habe den Gesamtpersonalamt informiert und sie gebeten diese Situation zu prüfen. Sie sind schon dabei. Das ist gut. Gut ist auch, dass der Lieblingskoch jetzt auch vom Landhaus via VPN arbeiten kann. Er im Wohnzimmer, ich im Schlafzimmer. Sehr lustig, wie jeder morgens jetzt an seinem Schreibtisch sitzt und jeder so vor sich hin arbeitet.

Ich habe viel zu tun im Beruf und bin ganz froh darum. So hat der Tag eine sinnvolle Struktur und ich spreche noch mit anderen Erwachsenen. Für das Tochterkind ist es sehr mühsam. Allein ohne andere Kinder ist für sie nicht ganz einfach.

Es ist noch immer sehr kalt. Nichtsdestotrotz Joggen gewesen. Alles sehr langsam und so langsam versuche ich wieder etwas länger zu laufen. Draußen sein tut gut.

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