Alles anders (13)

Montag 27.04.2020. Tage die nicht gut laufen. In jedem Alltag gibts die, auch im Pandemie Alltag. Gestern hatte das Tochterkind keinen guten Tag. Das Homeshooling und die Eltern nerven. Beides ist für Pubertierende gleichermaßen unaushaltbar nehme ich an.

Für mich ist das heute ein rabenschwarze Tag. Ich finde es Imme wieder erstaunlich, wie man Mitarbeitermotivation zertrümmern kann. Einen guten Umgang habe ich auch nach so vielen Berufsjahren nicht. Vier Wochen lege ich mich ins Zeug, arbeite mit einer Infrastruktur die ich mir nicht gewählt habe, halte einen Termin ein, der ohne mich nicht mal in Ansätzen eingehalten hätte werden können ( ja ich bin selbstkritisch, aber das ist einfach eine Tatsache ohne Tendenz zum Eigenlob, sorry) und dann steht ich in der 5 Woche da und mir kullern, ganz unprofessionell Tränen herunter. Da hat das Homeoffice doch mal echte Vorteile. Sieht keiner aus meiner direkten Arbeitsumgebung, nur der Lieblingskoch, der auch im HomeOffice arbeitet, nimmt einem kurz in den Arm und tröstet . Der Spruch” man solle das alles nicht persönlich nehmen”, halte ich übrigens ganz häufig für falsch. In diesem Fall – ich kann das durchaus unterscheiden und bin projekterfahren genug um einiges wegzustecken – ist es nur persönlich zu verstehen. Ich bin etwas traurig und enttäuscht und meine Arbeitsproduktivität leidet heute darunter.

Gekocht wurde natürlich auch.

Wilde Kartoffeln mit Guacamole

Schön war heute das Tischtennis spielen. Nicht, dass wir es könnten. Also der Lieblingskoch kann es, aber das Tochterkind und ich nicht wirklich. Der Nachbar hier hat eine Tischtennisplatte und wir haben uns für 1 1/2 Stunden eingeladen und haben dort im Hof gespielt. Unbegabt und fröhlich, es war die Abwechslung des Tages.

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