Streak laufen – oder Jahresvorsätze müssen bei mir zeitlich begrenzt sein

Wahrscheinlich faltet ihr gerade nach Maria Kondo Socken oder räumt mit einem anderen Blogger vorzugsweise Bloggerin gerade euren Küchenschrank aus. Oder macht ihr bei der “ Fit for ich weiß nicht was“ Challenge mit“? Ach ja ,abnehmen ist auf Neujahr auch wieder sehr im Kommen (Ich bewundere dies Abnehmvorsätze vorbehaltlos und bin gespannt, und etwas neidvoll, was life40up, bloggermaman und gourmetguerilla daraus machen) Generell verbessert der Mensch sich ja dadurch, dass er

a) etwas ändert

b) dies am Anfang des Jahres macht und

c) das Ganze in Form eines kollektiven Herdentriebs in den Sozialen Medien dokumentiert.

Und ich ? Ich werde leider kein besserer Mensch am Jahresanfang. Miit abnehmen und Ordnung bin ich durch. Abnehmen funktioniert nicht und Ordnung ist ja relativ.

Aber klar frei von Challenges bin ich auch nicht (Stichwort: kein besserer Mensch und so). Ich versuche eine Streak zu laufen. Sagt man das so? Wie immer kam die Idee mitzumachen spontan. Klar in den Sozialen Medien gelesen und dann der Familie mal so um die Ohren geworfen. „Was haltet ihr davon, wenn ich im Januar jeden Tag mindestens 1,6 km jogge? Das Tochterkind und der Lieblingskoch schauten fragend, aber neutral oder war es stoisch? Na ja egal, tags darauf wiederholte ich mein Anliegen, mit der klaren Aufforderung mich dabei zu unterstützen. Die Gesichter waren dabei nicht weniger neutral, als am vorigen Tag.

Gesagt getan, wie immer ohne Plan. Warum geht es? Jeden Tag im Januar joggt man mindestens 1, 6 km (1 Mile). Man kann die Tage nicht nachholen oder das ganze mit der doppelten Strecke erledigen. Es geht hier wirklich, um das tägliche laufen. Aufgerufen hat die Läuferzeitschrift Runner. Der Hashtag lautet RWJanuarstreak ( es geht ja nicht mehr ohne). Warum macht man das? Ehrlich, ich habe keine Ahnung. Ich glaube ich möchte einfach mal sehen, ob ich die notwendige Disziplin habe dies durchzuhalten.

Mittlerweile bin ich bei Tag 7/31 angekommen und ab jetzt wird es schwer, denn ich habe wieder angefangen zu arbeiten und das Laufen muss jetzt irgendwie in das Alltagssleben reingequetscht werden. Ich bin gespannt.

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